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Die Seldom Sober Company spielt ausschließlich Instrumente, die auch ohne Technik funktionieren. Obwohl die Band Zugeständnisse an heutige Hörgewohnheiten und Anforderungen an Lautstärken macht, was zur Folge hat, dass alle Instrumente elektronisch verstärkt werden müssen, können alle Instrumente auch völlig ohne Verstärkung eingesetzt werden. M.O.S. heißt das Zauberwort: Musik ohne Strom! Immer wieder werden wir nach unseren Konzerten gefragt, wie dieses oder jenes Instrument heißt. Für alle, die sich nicht fragen trauen, hier ein kurzer Überblick zum Nachlesen. Gitarren  | Die Gitarre (griechisch κιθάρα, ursprünglich die Kithara, ein leierartiges Instrument) ist ein Musikinstrument aus der Familie der Kastenhalslauten, hinsichtlich der Tonerzeugung ein Saiteninstrument, von der Spieltechnik her ein Zupfinstrument. Drei Gitarren sind im Einsatz der Seldom Sober Company: 2 Westerngitarren, die sich dadurch auszeichnen, dass sie mit Stahlsaiten bespannt sind und mit sogenannten Pics, kleinen Metallkrallen, die auf die Finger gestülpt werden, oder mit Plektren (Plastikblättchen) gespielt werden. Toni spielt eine klassische Konzertgitarre, die mit den Fingern einzeln angeschlagen wird. |
Geige/Violine  | Die Bezeichnung Violine bedeutet eigentlich „kleine Viola“. Eine ursprüngliche Bezeichnung war etwa Viola con tre corde senza tasti (dreisaitige Viola ohne Bünde). Um 1523 ist im Französischen der Begriff Vyollon nachgewiesen. Das Wort Geige stammt aus dem deutschen Sprachraum. Der italienische Begriff Violino taucht erstmals um 1535 auf. Die Stimmung der vier Saiten erfolgt in der Quintenreihe g' d' a' e''. |
BratscheDudelsack  | Die Sackpfeife oder der Dudelsack, ist ein selbstklingendes Unterbrechungs-Aerophon (Rohrblattinstrument), dessen Luftzufuhr aus einem Luftsack über eine Windkapsel erfolgt. Sie wird von einem Sackpfeifer (Dudelsackspieler) gespielt. Nico spielt die Great Highland Pipe, sie besteht aus einem Windsack oder kurz Sack (bag), der über ein Anblasrohr (blow pipe), in welchem sich ein Rückschlagventil (traditionell aus Leder, heute meist Kunststoffkonstruktionen) befindet, mit Luft befüllt werden kann. In den Sack sind drei Bordunpfeifen (drones) und eine Spielpfeife (chanter) sowie das Anblasrohr eingebunden. Grenadill (engl. blackwood). In der heutigen Zeit werden auch Spielpfeifen aus hochwertigen Spezialkunststoffen angeboten, die weitgehend witterungsunempfindlich sind. Die verschiedenen Verzierungsteile sind traditionell aus Elfenbein (engl. real ivory) vom Walross oder seltener vom Elefant gefertigt. In der heutigen Zeit wird aus Tierschutzaspekten meist ein synthetischer Elfenbeinersatz (engl. imitation ivory, art ivory) verwendet. Bei höherwertigen Instrumenten sind einzelne Verzierungsteile auch aus Metall Nickel, Silber, Silber vergoldet gefertigt, die hochglanzpoliert sind oder mit Gravuren versehen sind. |
Mandoline  | Die Mandoline wird mit einem Plektron aus Kunststoff (im 19.Jahrhundert aus Schildpatt) gespielt. Der Bezug der neapolitanischen Mandoline besteht aus vier Saitenpaaren, die wie bei der Violine in der Quintenreihe g d’ a’ e’’ gestimmt sind. Konzertmandolinen erkennt man an der klassischen Tropfenform, wobei der Korpus rückseitig aus Spänen in Rundbauchform ähnlich einer Laute gefertigt wird. Dagegen wird in der folkloristischen Musik meist ein flacher gitarrenähnlicher Korpus mit Zargen und Boden bevorzugt. In den USA wurden verschiedene Varianten mit "Cutaways" und f-Löchern entwickelt. |
5string Banjo  | Das Banjo ist ein Zupfinstrument (Chordophon). Als Resonanzkörper dient ein Fell, das über einen runden Holzrahmen gespannt ist. Dieses Fell lässt sich über Spannschrauben spannen. Das Banjo verfügt über einen langen Hals mit Bünden (war in seiner Urform jedoch bundlos), sowie vier bis sechs Saiten. Beim fünfsaitigen Banjo geht die höchste Saite (Chanterelle) nicht über die volle Länge des Halses, sondern läuft zu einem beim 5. Bund angebrachten Stimmwirbel. Diese Modifikation wird dem Amerikaner Joel Walker Sweeny zugeschrieben. |
TenorbanjoBouzoukiKontrabass  | Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock 'n' Roll und Rockabilly. Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können. Die vier Saiten des heutigen Kontrabasses sind meistens in Quarten (‚E-‚A-D-G) gestimmt. Da dem Instrument unterhalb der E-Saite vier Töne fehlen, die im Sinfonieorchester häufig gebraucht werden (‚Es-‚D-‚Des-‚C), werden dort auch Kontrabässe mit einer fünften Saite verwendet, die auf Kontra-C (in Deutschland auch Subkontra-H) gestimmt wird. |
Akustische Bassgitarre| | Aufgebaut wie eine Westerngitarre. Hat einen längeren Hals (86 cm) und 4 in Quarten gestimmte Stahl-oder Nylonkernsaiten (E-, A-, D- und G- Saite). wird mit den Fingern oder einem Plektron gezupft und über einen Piezotonabnehmer verstärkt. |
Udu  | Die Udu ist eine Trommel aus gebranntem Ton. Sie sieht aus wie eine bauchige Tonvase mit einer weiteren Öffnung an der Seite. Udu bedeutet in der Sprache der Igbo in Nigeria „Krug“. Sie wurde traditionellerweise von Frauen bei Zeremonien gespielt. Die Igbo glaubten, im Klang dieser Trommeln die Stimmen ihrer Vorfahren zu hören. Durch einen schnellen Schlag auf die seitliche Öffnung entsteht ein Klang, der dem Bassklang einer Tabla ähnelt. Darüber hinaus kann der gesamte Korpus mit den Fingern oder mit der ganzen Hand bespielt werden. |
Maultrommel | Die Maultrommel ist ein kleines Musikinstrument mit durchschlagender Zunge, dessen Tonerzeugungsprinzip traditionell auf der ganzen Welt verbreitet ist: Eine manuell angeregte elastische Zunge schwingt durch die geöffneten Zahnreihen in den Mundhohlraum des Spielers und wird dort durch Änderung der Mundhöhle klanglich verändert. Da eine Maultrommel nur einen begrenzten Tonumfang hat, war sie im Laufe der mitteleuropäischen Musikentwicklung der letzten 200 Jahre als solistisches Musikinstrument fast zum Aussterben verurteilt. |
Singende Säge  | Die Singende Säge als Musikinstrument ist eine breite, große Säge aus Stahl, ein so genannter Fuchsschwanz, der durch Anschlag (Klöppel) oder Streichen mit einem Violinbogen zum Klingen gebracht wird. Das Instrument gibt einen hellen Ton von sich. Die Tonhöhe ändert sich beim Biegen des Stahlblattes, die jedoch nicht stufenweise zu verändern ist, sondern von einem Ton zum anderen gleitet. Die Tonhöhe wird bestimmt durch die an der schwingenden Stelle gemessenen Breite des Blattes. Diese wird ihrerseits durch Biegen der Säge in eine S-Form definiert, wobei der gerade Teil zwischen den beiden S-Kurven identisch ist mit dem schwingenden Teil. Die Form des Fuchsschwanzes (auf einer Seite schmal, beim Griff breit) ermöglicht verschiedene Tonhöhen. |
Schlagzeug
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